Rheinlandtaler
Am 12.5.2026 wurde unserem Gründungsvorstandsmitglied Albert Esser vom LVR der Rheinlandtaler im Bereich Kultur für seine besonderen Verdienste in der geschichtlichen Aufarbeitung der Stadt verliehen. Hier einige Eindrücke von der Feierstunde im Rathaus.
Auf der Homepage der Stadt finden Sie die offizielle Pressemeldung und weitere Fotos:
https://www.erftstadt.de/aktuelles/news/ein-bewahrer-der-geschichte-n.php
Brauereibesuch
Bei unserer Exkursion am 9.5.2026 konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles über das Bierbrauen erfahren. Henning Meyer von der Kreuzauer Brauerei „Viertelvorvier“ erklärte während der Führung durch die Kellergewölbe in allen Einzelheiten sein Handwerk und wie man sich als kleine Brauerei neben den „Großen“ erfolgreich behaupten kann.
Unserem Gründungsvorstandsmitglied Albert Esser wird am 12. Mai 2026 vom Landschaftsverband Rheinland der "Rheinlandtaler" verliehen. Herr Esser hat sich in unserem Verein im Besonderen um die Geschichte Blessems gekümmert. Hier zwei Artikel des Kölner Stadtanzeiger.
09.05.2026 Kölner Stadtanzeiger
Die Wahl des neuen Vorstandes haben wir zum Anlass genommen, unseren Flyer zu aktualisieren. Vor der Veröffentlichung der gedruckten Version können Sie hier bereits ein PDF herunterladen. Den Menüpunkt "Jahresprogramme" haben wir in "Downloads" umbenannt.
Exkursion zum Bundeskanzler-Adenauer-Haus
Am Samstag, dem 18.4.2026 stand der zweite diesjährige Programmpunkt an: Die Exkursion zum „Bundeskanzler-Adenauer-Haus“ in Rhöndorf. Mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Führung komplett ausgebucht. Unter fachlicher und kurzweiliger Führung konnten wir Interessantes über den ersten Bundeskanzler erfahren und sein Anwesen besichtigen. Der Rundgang wurde von allen Teilnehmenden als sehr gelungen beurteilt.
Weitere Infos finden Sie auf der Homepage der Stiftung: www.adenauerhaus.de
Thomas Depka übergibt die „Insignien“ an Susanne Rothkamp:
Neuer Vorstand des Geschichtsverein Erftstadt e.V. gewählt.
Während der diesjährigen Mitgliederversammlung unseres Geschichtsvereins Erftstadt e.V. am 12. März 2026 in der Cafeteria des APZ-Münch-Stift in
Frauenthal stand die Wahl eines neuen Vorstandes im Mittelpunkt. Zur neuen 1. Vorsitzenden wurde Susanne Rothkamp gewählt, die bereits seit vielen Jahren aktiv im Verein mitarbeitet. Unterstützt
wird sie von Dr. Wilfried Ostendorf als 2. Vorsitzenden sowie von Manfred Lindenlaub als Schatzmeister, Dr. Frank Bartsch als Schriftführer und Willi Albrecht, Thomas Depka, Albert Esser und
Philipp Gatzen als Beisitzer.
An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Thomas Depka, der den Verein in den letzten acht Jahren mit großem Engagement geleitet und uns in der Öffentlichkeit erfolgreich repräsentiert
hat.
„Kneipen, Kölsch und Klaaf“ Unser Jahresprogramm 2026
Angesichts des Kneipensterbens und der Schließung zahlreicher Gaststätten hat sich der Geschichtsverein Erftstadt entschieden das Thema Gastronomie im weitesten Sinne aufzugreifen. Kölsch ist
hierbei das verbindende Element. Die Vorträge befassen sich mit der Geschichte der Gastronomie im heutigen Erftstadt, der Kneipe als sozialem Raum und der speziellen Braukultur im Rheinland.
Ergänzend gehört natürlich auch der Besuch einer aktiven Brauerei dazu und der Besuch historischer Gastbetriebe im Freilichtmuseum Kommern.
Klaaf steht etwas salopp für Politik und ist nicht despektierlich gemeint; denn wir besuchen anlässlich des 150. Geburtstages des ersten deutschen Bundeskanzlers Dr. Konrad Adenauer besuchen wir
dessen Wohnhaus in Rhöndorf und blicken weiter zurück auf Franz Sigel, einen 48er Revolutionär, der zusammen mit Carl Schurz im amerikanischen Bürgerkrieg kämpfte.
Download des Programms hier.
Hier die Anfahrtsskizze zu unserem Veranstaltungsort, der Cafeteria im Münch-Stift APZ am Marienhospital Frauenthal. (Klicken zum Vergrößern)
Der Friedhof lebt
Am Donnerstag, dem 5.3.2026 wurde von Bürgermeisterin Carolin Weitzel eine neue Erdterasse mit zwei Sitzbänken am jüdischen Friedhof in Oberliblar eingeweiht.
Die städtisch finanzierte Erdterrasse liegt oberhalb des Friedhofs und wurde im Rahmen des Bildungsprojekts „Der Friedhof lebt“ unter ökologisch nachhaltigen Gesichtspunkten errichtet.
Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesumweltministerium und der Stiftung Umwelt-und-Entwicklung-NRW. Projektträger ist das Institut für Theologische Zoologie in Münster. Bereits in
vergangenen Jahren wurden am Friedhof verschiedene Projekte wie die Verdichtung der Hecke um den Friedhof mit Schlehenstöcken, ein Hochbeet und eine Vogeltränke vor dem Eingang, sowie eine
Klanginstallation in einem Baum am Friedhofsrand durchgeführt.
Weitergehende Informationen finden Sie hier: www.der-friedhof-lebt.de
Besuchen Sie auch unsere Facebookseite
Hier finden Sie aktuelle Informationen über uns und unsere Aktivitäten.
Neue Publikation: Bildband über die Liblarer Carl-Schurz-Straße
Die Carl-Schurz-Straße in Erftstadt-Liblar
ein Fotobuch von Willi Albrecht
Vom Ortseingang Max-Planck-Straße
bis zum Ortsausgang Frauenthaler/Bliesheimer Straße
Aufnahmen aus den Jahren 2000 bis 2022 vor den Umgestaltungsmaßnahmen
63 Seiten, DIN A4, Hardcover, Fadenheftung
14,90 €
Erhältich während unserer Veranstaltungen.
Neue Infoblätter
Unsere neuen Infoblätter
können Sie gerne während unserer Veranstaltungen gegen eine kleine Spende erhalten.
Vorstellung der Informationstafel Liblarer Bahnhof
Am 1.Oktober haben wir bei herrlich sonnigem Herbstwetter die Informationstafel anlässlich der Eröffnung des Liblarer Bahnhofs vor genau 150 Jahren enthüllt und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste und einer Einführung in die Geschichte des Liblarer Bahnhofs als Personen- und Klütten-Bahnhof (Braunkohlenbrikett) durch unseren Vorsitzenden Herrn
Depka, hat sich Bürgermeisterin Weitzel für unser ehrenamtliches Engagement bedankt und auf die gegenwärtige und zukünftige Rolle des Bahnhofs Erftstadt für die Entwicklung der Stadt hingewiesen.
Herr Dr. Bartsch skizzierte abschließend die Geschichte des Bahnhofs anhand einiger interessanter Aspekte:
Zum Beispiel stellte der Bahnhof ein repräsentatives Gebäude für Kaiser Wilhelm I auf seiner Reise ins Manövergebiet in der Voreifel dar. Mit seinem unverbauten Blick Richtung Schloss Gracht über
Lechenich bis in die Voreifel erfreute man sich an diesem „Belle Vue“. Die ehemalige Restauration im Gebäude diente als beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung.
Nach der Enthüllung der Informationstafel durch Frau Weitzel, Herrn Depka und Herrn Dr. Bartsch wurde die Gelegenheit genutzt, Anekdoten, Geschichten und Informationen über den alten und neuen
Bahnhof mit den Anwesenden auszutauschen.
Als Anhang haben uns Herr Albrecht und Herr Depka eine kurze Geschichte des
Liblarer Bahnhofs zusammengestellt, die hier als PDF heruntergeladen werden kann.
Splitterschutzzelle (Ein-Mann-Bunker) im Stadtgarten
An das Ende des 2. Weltkrieges erinnert im Liblarer Stadtgarten eine Splitterschutzzelle, der sogenannte Ein-Mann-Bunker.
Splitterschutzzellen wurden während des 2. Weltkrieges als einfache, leicht zu transportierende Schutz- und Beobachtungsräume für jeweils 1 bis 2 Personen vor allem an Militär-, Industrie- und Bahnanlagen aufgestellt, um dem dort arbeitenden Personal bei einem plötzlichen Luftangriff einen Schutzraum zu bieten. Damit die SSZ bei einem Bombeneinschlag nicht umgeworfen wird, muss sie fest im Boden verankert sein. Hilfsweise kann sie auch, wie in diesem Fall, in den Boden eingegraben werden.
Die Splitterschutzzelle im Stadtgarten ist eine von insgesamt drei Exemplaren, die 2016 in den Gärten der ehemaligen Häuser Carl-Schurz-Straße 149 bis 153 wiederentdeckt wurden. Im Zusammenhang mit einem hier aufgefundenen Laufgraben liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um einen Beobachtungs- oder Verteidigungsposten handelte.
Zwei der drei Splitterschutzzellen wurden zu anderen Aufstellungsorten abtransportiert (Lauerbusch Bliesheim, Eisenbahnmuseum Rommerskirchen) Der verbliebene fand nach mehreren Standortwechseln 2023 hier seinen endgültigen Aufstellungsort. Zur Erläuterung erstellte der Geschichtsverein Erftstadt eine Informationstafel.
Erftstädter Totenzettel Sammlung Stand Jan. 2025
Totenzettel aus dem Raum Erftstadt werden von uns laufend erfasst, d.h. die Grunddaten werden erfasst und die Zettel selbst eingescannt und anschließend im Internet bereitgestellt. Zum Januar 2025 sind 190 weitere Exemplare aufgenommen worden, sodass 1940 Totenzettel aus dem Raum Erftstadt eingesehen werden können. Eine alphabetische Liste ist auf unserer Homepage abgelegt.
Die einzelnen Totenzettel können unter http://www.rhein-erft-geschichte.de aufgerufen werden. Hier sind insgesamt
47 080 Totenzettel aus dem Rhein-Erft-Kreis erfasst.
Sollten bei Ihnen noch Totenzettel in einer Schublade schlummern, stellen Sie sie uns, ggf. auch leihweise zur Erfassung, zu Verfügung!
Publikation: Bildband Friesheim
Wer war Graf Emundus? Warum wurde Friesheim als Vielburgendorf bezeichnet? Wie sah es im Ort vor dem Ersten Weltkrieg aus? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neuer Bildband zur Geschichte
Friesheims von Philipp Gatzen und Dieter Hoffsümmer.
150 Photographien und Objekte laden zum Nachdenken, zum Erinnern und
Entdecken ein. Band eins der auf zwei Bände angelegten Ortsgeschichte widmet sich besonders der Historie des Dorfes bis 1815. Ebenso werden der Wandel des Ortsbildes seit 1900, die Geschichte der
Gewässer, die
Veränderungen der Erwerbstätigkeit und die früher zahlreichen Gasthäuser betrachtet. Zudem stellt das Buch berühmte Friesheimer Persönlichkeiten vor.
Die Kontoverbindung des Geschichtsvereins lautet:
Volksbank Rhein-Erft-Köln-eG, IBAN DE87 3706 2365 1310 2720 15
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